[17] Aubameyang, Pierre-Emerick

      Milka schrieb:

      Laut Bild hat Auba wohl von PSG eine Absage erhalten. Ich finde, es wird Zeit, dass unser BVB sich bezüglich dieses Themas einmal äußert damit wieder etwas Ruhe in die Kiste kommt und der neue Coach mit seinen Plänen beginnen kann. Wenn man die Medien durchstöbert, gewinnt man den Eindruck, dass Auba Dortmund auf Teufel komm heraus verlassen möchte - Hauptsache die Kohle stimmt. Auch beim BVB beschleicht mich dieser Eindruck: wer als erster 70 Millionen bietet erhält den Zuschlag. Ich dachte, Real oder PSG seien Herzensangelegenheiten für die der Verein Auba keine Steine in den Weg legen möchte - aber dass unser Topmann jetzt mit allen finanzstarken Vereinen der Welt in Verbindung gebracht wird, das verunsichert und verärgert mich etwas. Als ob ein Verbleib in Dortmund überhaupt keine Option mehr darstellen würde - und das, obwohl Vertrag bis 2020 besteht.


      Den Eindruck habe ich leider auch gewonnen. Allerdings erschüttert mich nach den Abgängen des letzten Jahres nichtsmehr so richtig, selbst enttäuscht wäre ich kaum noch, wenn es Auba im Endeffekt doch nur ums Geld ginge.

      Meine Liebe - mein Verein
      enttäuscht wäre ich doch sehr von unseren Verantwortlichen - mehr noch als von Auba. Die meisten Topleute genießen ja das Interesse der Vereine mit ruhmreicher Vergangenheit und die "Großzügigkeit" ihrer Zahlungsmeister. Der Wunsch nach einer vorzeigbaren Titelsammlung kommt noch hinzu. Aber der BVB als Verein müsste hier reagieren und dem Spieler auch klar Schranken weisen. "Einem Wechsel zu Real oder Paris hätten wir Dir keine Steine in den Weg gelegt obwohl dieser Abschied eine sportliche Schwächung für uns bedeutet hätte - wir sind aber nicht gewillt, Dich an jeden anfragenden Verein abzugeben. Sollte bis zum Tag XY kein Angebot bei uns eingehen, planen wir weiter mit Dir" - Ende der Ansage.


      und ich bin KEIN "angeblicher" Fan ;(
      Karina

      Norman333333 schrieb:

      Würdet ihr es anders machen? In China würde er 40 Mio Netto pro Jahr !!!! verdienen.Das kann man gar nicht ausschlagen


      Doch kann man. Nach China kann er mit 35 Jahren spielen, wenn er denn mag. Warum sollte ein Topspieler in den besten Jahren freiwillig in die Verbannung ziehen? Die Liga in China ist unbekannt, es interessiert sich kein Sc...... Mensch dafür. Auba hat bisher schon mehr Geld verdient als ein einzelner Mensch im Leben ausgeben kann - bei dieser Gehaltsklasse machen 40 Millionen auch keinen Unterschied mehr. Ok, er könnte sich vielleicht eine Privatinsel in der Karibik zulegen oder einen Airbus 380 aufkaufen - wenn das seine Ziele für die Zukunft sind, dann gute Reise.


      und ich bin KEIN "angeblicher" Fan ;(
      Karina

      Norman333333 schrieb:

      Würdet ihr es anders machen? In China würde er 40 Mio Netto pro Jahr !!!! verdienen.Das kann man gar nicht ausschlagen


      Kommt auf die Ambitionen an. Möchte ich soviel Geld horten wie Weiland Dagobert Duck, würde ich das unmoralische Angebot aus China annehmen. Ginge es mir um sportlichen Erfolg und Anerkennung für meine Leistung würde ich das Angebot ausschlagen. Eine Studie hat gezeigt, dass ab einem gewissen Gehalt Geld nicht mehr so die Rolle spielt wie Anerkennung und Selbstverwirklichung. Die finanzielle Schmerzgrenze ist aber wohl bei jedem Menschen unterschiedlich.

      Ich persönlich würde das Chinaangebot ausschlagen.
      Meine Liebe - mein Verein

      Engin schrieb:

      Geld regiert die (Fußball-)Welt. :rolleyes:


      schlechter Leitsatz. Sicher kann man die Bayern nicht als Maßstab nehmen - aber ihr Erfolg kommt auch nicht von ungefähr. Während sie ihre Topleute halten und weitere hinzu verpflichten, verkaufen wir Jahr für Jahr unsere Topleute. Wohl eine neue Philosophie von uns. Nur damit erschwert man sich unnötig das Leben. Einerseits träumt Aki davon, den Bayern wieder sportliche Konkurrenz bieten zu können, andererseits "verscheuert" er Jahr um Jahr die besten Leute. Gut, bei Vertragsrestlaufzeit von einem Jahr ist das verständlich - aber bei Auba besteht unsererseits überhaupt kein Handlungszwang - auch finanziell nicht.


      und ich bin KEIN "angeblicher" Fan ;(
      Karina

      Ich würde das China-Angebot auch ablehnen. Aber nicht unbedingt wegen des Geldes. Denn dafür würde ich dann lieber in die Staaten wechseln und dort ein paar Jahre spielen. Also, sofern ich mit meinem Namen überhaupt in Donalds Reich gelassen werde.

      Aber beurteilen kann ich das nicht. Ich hatte bisher nie das Vergnügen, überhaupt so viel Kohle zu haben, wie Auba sie momentan in Dortmund bekommt. Daher könnte es da auch durchaus sein, dass ich mich mit dem Geld zufrieden gäbe und lieber im Ruhrpott bliebe.

      Milka schrieb:

      Engin schrieb:

      Geld regiert die (Fußball-)Welt. :rolleyes:


      schlechter Leitsatz. Sicher kann man die Bayern nicht als Maßstab nehmen - aber ihr Erfolg kommt auch nicht von ungefähr. Während sie ihre Topleute halten und weitere hinzu verpflichten, verkaufen wir Jahr für Jahr unsere Topleute. Wohl eine neue Philosophie von uns. Nur damit erschwert man sich unnötig das Leben. Einerseits träumt Aki davon, den Bayern wieder sportliche Konkurrenz bieten zu können, andererseits "verscheuert" er Jahr um Jahr die besten Leute. Gut, bei Vertragsrestlaufzeit von einem Jahr ist das verständlich - aber bei Auba besteht unsererseits überhaupt kein Handlungszwang - auch finanziell nicht.


      Ja, ja und noch einmal ja. Aber willst Du Auba zwingen beim BVB zu bleiben? Ich glaube es zwar nicht, aber was, wenn er dann seine Leistung nur noch zu 60 % abruft? Natürlich würde er damit auch sich selber schaden, aber wir haben es ja bei Lewa gesehen - in den entscheidenden Spielen war Lewa nie zu 100 % da (ich weiß, dass viele der Ansicht sind, Lewa hätte sich nichts zu Schulden kommen lassen, ich sehe es jedoch anders).
      Meine Liebe - mein Verein

      Borussina schrieb:

      Milka schrieb:

      Engin schrieb:

      Geld regiert die (Fußball-)Welt. :rolleyes:


      schlechter Leitsatz. Sicher kann man die Bayern nicht als Maßstab nehmen - aber ihr Erfolg kommt auch nicht von ungefähr. Während sie ihre Topleute halten und weitere hinzu verpflichten, verkaufen wir Jahr für Jahr unsere Topleute. Wohl eine neue Philosophie von uns. Nur damit erschwert man sich unnötig das Leben. Einerseits träumt Aki davon, den Bayern wieder sportliche Konkurrenz bieten zu können, andererseits "verscheuert" er Jahr um Jahr die besten Leute. Gut, bei Vertragsrestlaufzeit von einem Jahr ist das verständlich - aber bei Auba besteht unsererseits überhaupt kein Handlungszwang - auch finanziell nicht.


      Ja, ja und noch einmal ja. Aber willst Du Auba zwingen beim BVB zu bleiben? Ich glaube es zwar nicht, aber was, wenn er dann seine Leistung nur noch zu 60 % abruft? Natürlich würde er damit auch sich selber schaden, aber wir haben es ja bei Lewa gesehen - in den entscheidenden Spielen war Lewa nie zu 100 % da (ich weiß, dass viele der Ansicht sind, Lewa hätte sich nichts zu Schulden kommen lassen, ich sehe es jedoch anders).


      Du hast sicherlich Recht damit, dass ein unzufriedener Spieler auch eine große Gefahr für die Mannschaft darstellen kann, aber er ist doch auch Profi genug - dazu noch ein sehr gut verdienender Profi, der bei uns ein großes Ansehen und viele Freiheiten genießt - um eine Entscheidung des Vereines Pro Verbleib für eine weitere Saison auch mit Anstand und Haltung zu akzeptieren. Wir sind ein Verein unter den Top-7 Europas, so ein schweres Los wäre ein weiteres Jahr BVB auch nicht :)


      und ich bin KEIN "angeblicher" Fan ;(
      Karina

      Engin schrieb:

      Unterschied zwischen uns und den Bayern: wir haben keine Titelgarantie. Aber Top-Spieler wollen eben meist genau eine solche haben. Wäre die Bayern in unserer Situation, hätten sie Spieler wie Robben und Ribéry auch nicht halten können.


      klar haben wir keine Titelgarantie - wir verkaufen ja unsere Megatalente sobald sie "zünden".


      und ich bin KEIN "angeblicher" Fan ;(
      Karina

      Engin schrieb:

      Unterschied zwischen uns und den Bayern: wir haben keine Titelgarantie. Aber Top-Spieler wollen eben meist genau eine solche haben. Wäre die Bayern in unserer Situation, hätten sie Spieler wie Robben und Ribéry auch nicht halten können.
      DAS ist das Ding, worauf es letztlich ankommt!
      Da müssen wir den schwierigen Weg gehen, bis wir da sind, um die Jodler mal anzupullern. Wenn Sie einmal nass sind, müssen sie sich trocknen und wir gehen grasen - abgrasen!
      Die Voraussetzungen, die uns unsere GF bis dato mit den vorzüglichen Verpflichtungen beschert hat, sind besser denn je ... finde ich.

      Und dann könnte man auch mit möglichen Titeln hausieren gehen - Nr.1 haben wir. :)
      @Milka

      Haben wir denn eine Wahl? Wir hatten keine bei Nuri, keine bei Mario, keine bei Lewa, kaum eine bei Mkhitaryan und Gündogan. Der BVB ist kein Klub, bei dem man jedes oder jedes zweite Jahr einen Titel gewinnt. Und in Sachen Gehaltsvorstellungen haben wir eine Grenze, die im Vergleich zu anderen europäischen Top-Klubs schnell erreicht ist. Wir sind eben (noch) kein Klub, der seine Stars auf ewig halten kann. Damit müssen wir trotzdem klarkommen.

      Engin schrieb:

      Unterschied zwischen uns und den Bayern: wir haben keine Titelgarantie. Aber Top-Spieler wollen eben meist genau eine solche haben. Wäre die Bayern in unserer Situation, hätten sie Spieler wie Robben und Ribéry auch nicht halten können.


      Dann dürfte aber China für Auba keine Option sein. Titel als x-facher chinesischer Meister dürften für titelgeile Spieler nicht das Objekt der Begierde sein.
      Meine Liebe - mein Verein

      bvbRotti schrieb:

      Engin schrieb:

      Unterschied zwischen uns und den Bayern: wir haben keine Titelgarantie. Aber Top-Spieler wollen eben meist genau eine solche haben. Wäre die Bayern in unserer Situation, hätten sie Spieler wie Robben und Ribéry auch nicht halten können.
      DAS ist das Ding, worauf es letztlich ankommt!
      Da müssen wir den schwierigen Weg gehen, bis wir da sind, um die Jodler mal anzupullern. Wenn Sie einmal nass sind, müssen sie sich trocknen und wir gehen grasen - abgrasen!
      Die Voraussetzungen, die uns unsere GF bis dato mit den vorzüglichen Verpflichtungen beschert hat, sind besser denn je ... finde ich.

      Und dann könnte man auch mit möglichen Titeln hausieren gehen - Nr.1 haben wir. :)


      Aber treten wir da nicht weiter auf der Stelle? Jahr für Jahr hochtalentierte Jungs verpflichten die dann meist nach 2 Jahren zünden und dann gewinnbringend wieder verkauft werden. Irgendwann sollte man auch einmal die Früchte ernten und darauf aufbauen. Sonst werden wir für Topleute auch keine Topadresse. Denn es spricht sich ja bei diesen Spielern auch herum, dass wir unsere Leistungsträger gerne Jahr für Jahr an die Konkurrenz abtreten.


      und ich bin KEIN "angeblicher" Fan ;(
      Karina

      Engin schrieb:

      @Milka

      Haben wir denn eine Wahl? Wir hatten keine bei Nuri, keine bei Mario, keine bei Lewa, kaum eine bei Mkhitaryan und Gündogan. Der BVB ist kein Klub, bei dem man jedes oder jedes zweite Jahr einen Titel gewinnt. Und in Sachen Gehaltsvorstellungen haben wir eine Grenze, die im Vergleich zu anderen europäischen Top-Klubs schnell erreicht ist. Wir sind eben (noch) kein Klub, der seine Stars auf ewig halten kann. Damit müssen wir trotzdem klarkommen.


      Vielleicht bin ich zu blauäugig, aber warum gibt es dann eigentlich noch Verträge, wenn der Verein selbst bei 3 Jahren Restlaufzeit keine wirkliche Handhabe hat, den Spieler zu halten? Zwingen wir die Spieler ihre Verträge zu erfüllen (wie bei Lewa), werden wir zukünftig Probleme haben Spieler zu bekommen, die den BVB als karrierefördernde Durchgangsstation sehen.
      Meine Liebe - mein Verein

      Engin schrieb:

      @Milka

      Haben wir denn eine Wahl? Wir hatten keine bei Nuri, keine bei Mario, keine bei Lewa, kaum eine bei Mkhitaryan und Gündogan. Der BVB ist kein Klub, bei dem man jedes oder jedes zweite Jahr einen Titel gewinnt. Und in Sachen Gehaltsvorstellungen haben wir eine Grenze, die im Vergleich zu anderen europäischen Top-Klubs schnell erreicht ist. Wir sind eben (noch) kein Klub, der seine Stars auf ewig halten kann. Damit müssen wir trotzdem klarkommen.


      Wie gesagt, das werden wir auch in Zukunft nie werden, wenn wir jedes Jahr einen"Ausverkauf" veranstalten. Wir hatten immer eine Wahl - für die Verträge ist auch die GL zuständig. Bei Mats bestand kein Handlungszwang und bei Auba besteht dieser schon dreimal nicht. Auch ist unsere finanzielle Lage nicht so düster, dass wir es uns nicht einmal erlauben könnten, die Topleute zu halten und dadurch Stabilität und Spielqualität zu halten.


      und ich bin KEIN "angeblicher" Fan ;(
      Karina

      Ich bin mir persönlich nicht sicher, ob die Methode "Brechstange" wirklich der richtige Weg ist. Er kann funktionieren, muss er aber nicht. Bin da sicherlich auch kein Experte. Ich würde von meiner Warte aber sagen, dass der eher steinige, aber beständige Weg der richtige ist. Wir müssen den Weg, den wir eingeschlagen haben einfach weiter gehen. Dazu zählt neben materiellen Dingen, wie Geld, auch Sachen wie Reputation, oder das was man weithin als Strahlkraft definiert. Was eben diese Strahlkraft anbelangt, da sind wir noch lange nicht oben angekommen. Wir sind auf einem guten Weg, aber selbst Vereine mit weniger Geld sind uns da in Teilen voraus, weil da eben auch so Sachen wie Tradition und Legende etwas wert sind.

      Natürlich kann es nicht die Lösung sein, dass man fortwährend sein Tafelsilber veräußert und nach zwei Schritten vor, immer wieder drei zurück macht. Ultimativ tritt man dann irgendwann nur noch auf der Stelle. Aktuell sind wir da glaube ich bei so etwas wie einem Scheideweg, bei dem es wichtig ist, dass wir mutig agieren, aber nicht übereilt oder kopflos.

      Wenn wir Spieler zur Vertragserfüllung zwingen, dann werden wir zukünftig im Zweifel Probleme haben, dass sich Spieler für uns entscheiden. Wer unterschreibt schon gerne dort, wo er mit Zwang rechnen muss? Das können sich Vereine wie die Bayern leisten, weil sie entsprechende Gehälter zahlen können und eben auch Titelgarantien geben können. Aber auch die mussten sich das hart erarbeiten. Aktuell würde ich meinen, dass wir dem FCB noch immer gute 5 Jahre hinterherhinken. Wir holen aber auf, wenn wir jetzt nicht alles auf einmal wollen und das zu schnell.

      Ein Patentrezept gibt es da sowieso nicht. Gäbe es eine Vorlage für sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg, dann würde sie jeder nutzen. Trotzdem sind wir auf einem guten Weg. Es gibt keinen Grund diesen zu verlassen. Natürlich muss man immer wieder auch an Stellschrauben drehen. Das bedeutet sicherlich auch, dass man sich von Spielern nicht mehr alles gefallen lässt. Aber auch hier muss das mit Bedacht passieren und mit der Zeit in den Verein integriert werden. Von heute auf morgen, im Hauruck-Verfahren, das wird einfach nicht funktionieren. Im Zweifel werfen wir uns damit sportlich und finanziell eher zurück, als das es etwas bringt.

      Wie gesagt, meine Meinung, und die ist genauso gut oder schlecht wie jede andere auch.
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