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  • Spielbericht: BVB gewinnt im Testspiel 2:3 gegen die Urawa Reds

    Erste Halbzeit
    Auch um 19:10 Uhr Ortszeit herrschen noch gute 30 Grad in Saitama. Das Spiel dürfte daher eine schweißtreibende Angelegenheit werden. Der BVB wird auch heute wieder vor allem damit beschäftigt sein, das neue Spielsystem unter Peter Bosz umzusetzen. Die ersten fünf Minuten werden denn auch damit verbracht, den Gegner zu studieren und das Spiel langsam aufzubauen. Es ist Lukasz Piszczek der erstmals Druck über die Außenbahnen macht und die Kugel vor das Tor flankt. Dort kann der Ball von Castro allerdings nicht verwertet werden. Erwartbar dominiert der BVB das Spielgeschehen wie zu erwarten, doch bisher halten die Japaner vor allem in der Abwehr dagegen. Zehn Minuten sind nun vergangen und der gesamte Spielaufbau sieht schon solider aus, als noch im Spiel gegen RW Essen. Insgesamt ein deutlich ruhigeres und kontrolliertes Spiel bis hierher. In der 14. Minute haut Marc Bartra das Leder per Kopf unter…
  • Es war eine anstrengende Begegnung und das, obwohl Borussia Dortmund das Spielgeschehen von Beginn an dominierte und bestimmte. Man kombinierte auf engstem Raum, doch die Defensive des Berliner Sport-Clubs stand eng und gut gestaffelt, was ein Durchkommen anfangs unmöglich machte. So war es auch nicht unbedingt verwunderlich, dass es ein Berliner war, der zu der ersten (Halb-)Chance kam. Ausgegangen war die Situation von Aubameyang, der einen Fehlpass genau in die Füße von Johannes van den Bergh spielte. Dessen langer Ball in die Spitze landete genau im Lauf des gerade startenden Genki Haraguchi - beide Dortmunder Innenverteidiger konnten seinen schnellen Antritt nicht mithalten. Doch an der Strafraumgrenze zögerte der Japaner für einen kurzen Augenblick, was Mats Hummels die Möglichkeit gab, ihm doch noch den Ball vom Fuß zu spitzeln.

    Den ersten wirklichen Torabschluss gab es erst zwei Minuten später. Marcel Schmelzer versuchte, Hertha-Keeper Thomas Kraft mit einem Distanzschuss zu…
  • Thomas Tuchel kündigte auf der Pressekonferenz am Mittwoch an, dass seine Mannschaft "von der ersten Sekunde" an "aufs Tempo drücken" würde und genau die Vorgabe wurde umgesetzt. Zwar startete Borussia Dortmund nicht sofort mit Vollgasfußball, aber man hatte - wie bereits im Hinspiel - die absolute Spieldominanz und gab diese auch nicht mehr ab. Verlor man in Österreich noch nach etwa 70 Minuten den Faden des Spiels aus der Hand und rettete mit Mühe und Not ein knappes 1:0 über die Zeit, zerlegte man im heimischen Stadion den Gegner vor der Südtribüne nach allen Regeln der Kunst. Dabei sah es in den ersten 45 Minuten noch gar nicht danach aus, dass es letztlich so deutlich werden würde - viel mehr stand zu diesem Zeitpunkt Schiedsrichter Ionut Marius Avram im Rampenlicht. Durch gleich mehrere deutliche Fehlentscheidungen verhinderte er eine frühere Führung von Gastgeber Borussia Dortmund, bei dem Trainer Thomas Tuchel sein Heimspiel-Debüt gloreich gestaltete.

    Erst nach etwas mehr als
  • Mit diesem Spielverlauf, hatte wohl vor der Partie niemand gerechnet. Doch mit dem Resultat sind am Ende alle mehr oder weniger zufrieden - auch wenn es zwischenzeitlich einige kritische Phasen zu überstehen galt. Dabei fing die Partie gar nicht mal so schlecht an, nachdem Jakub Blaszczykowski, der nach ordentlicher Leistung im Achtelfinal-Rückspiel gegen Juventus Turin heute von Beginn an ran durfte, den Ball in der 1. Spielminute auf das 96er-Tor mit Keeper Ron-Robert Zieler schoss. Doch die Nummer drei im Tor des Weltmeisters konnte den Ball relativ sicher halten. Doch auf den starken Beginn, folgte nichts vom BVB und so glich sich das Spiel von Minute zu Minute weiter aus, ohne, dass eine der beiden Mannschaften zu ernsthaften Torchancen kam.

    Erst, als Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang in der 19. Spielminute zum 1:0 für die Schwarzgelben traf, änderte sich der Spielverlauf für einige Zeit. Der Führungstreffer war eine Gemeinschaftsproduktion der Borussia. Blaszczykowski
  • Borussia Dortmund trat im gewohnten 4-2-3-1-System auf und war von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Hinzu kam, dass die Schwarzgelben deutlich mehr Ballbesitz hatten als der Gastgeber. Doch die Hamburger waren es, die zuerst zu Chancen kamen. Doch in den ersten 45 Minuten musste Roman Weidenfeller bloß einmal - bei einem Schuss von Gouaida - wirklich eingreifen, was er auch tat. Auch auf Seiten der Gäste gab es nur eine ordentliche Torchance. Diese war ein Schuss von Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang in der 27. Spielminute, den HSV-Keeper Jaroslav Drobny jedoch zur Ecke lenken konnte. Ansonsten war es eine meist von kleinen bis mittelgroßen Foulspielen - ausgehend vom Hamburger SV - gespickte und gleichzeitig immer wieder unterbrochene erste Halbzeit.

    Die zweite Halbzeit war für die Hamburger, was das Offensivspiel anging, überhaupt nichts. Der einzige Torschuss kam von Zoltan Stieber in der 64. Minute - den Freistoß kann Weidenfeller jedoch halten. Ansonsten
  • BVB-Trainer Jürgen Klopp kündigte schon vor der Partie gegen den VfB Stuttgart an: "Das wird super intensiv." Und aus diesem Grund, schickte er die Startelf, die bereits im Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 mit 4:2 gewann, unverändert auch in Stuttgart auf den Rasen. Kapitän Mats Hummels, der zuletzt krankheitsbedingt ausfiel, stand zwar wieder im Kader von Borussia Dortmund, für einen Startelfeinsatz reichte es dann aber doch noch nicht, wodurch Sokratis wieder neben Neven Subotic verteidigte. Ein weiterer Rückkehrer, der neben Hummels auf der Bank Platz nahm: Jakub Blaszczykowski, zuletzt mit Nasennebenhöhlenentzündung ausgefallen. Klopps Gegenüber, VfB-Trainer Huub Stevens, setzte in seiner Startformation erstmals auf den Winterneuzugang Serey Die, der wenige Wochen zuvor noch den Sieg im Finale des Afrika-Cups mit der Elfenbeinküste feiern konnte, musste jedoch auf den gelbgesperrten Christian Genter, Mittelfeldspieler und zugleich Kapitän, verzichten.

    Der erste Torschuss kam