Artikel von „Bdn130671“ 11

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    Es gab Zeiten, lang vor dem widerlichen Trend, den momentan der moderne Fußball nimmt, da war es eine Ehre für Borussia Dortmund zu spielen.
    Da sind Spieler bis an ihr Karriere-Ende beim Verein geblieben und wurden zu lebenden Legenden. Dédé, Jürgen Kohler, Sebastian Kehl – nur drei Namen, die für unverbrüchliche Treue zum Verein stehen.
    Zudem kommen noch viele, die gerne geblieben, aber für zu leicht befunden wurden. Kuba, Kevin, wahrscheinlich Neven – alles drei Borussen vom ganzen Herzen.
    Von der Generation der Aki Schmidts, Siggi Heldts oder Lothar Emmerichs will ich gar nicht erst sprechen.
    Alle stehen in der Ruhmeshalle der Borussia.

    Für Spieler wie einen Ousmane Démbéle bedeutet es einen feuchten Dreck für den BVB zu spielen.
    Sollte es uns wundern? Nein!
    Zu lange spielen wir diese Spielchen ja selber mit. Hat nicht eben dieser Démbéle seinen Wechsel zu uns ebenso provoziert?
    War es nicht bei Mkhitariyan genauso?
    Der angepeilte Ersatz für Démbéle, Cornet, hat in Lyon…
  • @Marvin hat in seinem Blog Thomas Tuchel - Ein Abschied in Zahlen sehr gut herausgearbeitet, was Tuchel für den BVB alles geleistet hat. Danke dafür.

    Ich bin jedoch der Meinung, dass man bei einem Trainer, der zum einen Vorgesetzter und nicht zuletzt Pädagoge ist, die menschlichen Qualitäten nicht außer Acht lassen darf.
    Wenn ich die 2 Jahre seiner Amtszeit revuepassieren lasse, waren da schon einige Fauxpas bei.
    Hier aus meiner Erinnerung heraus mal die gröbsten Schnitzer:

    - Streit mit Chef-Scout Mislintat
    - Kapitänsfrage in der Winterpause
    - Pressekonferenz Frankfurt
    - Pressekonferenz Darmstadt
    - Fehlende Kommunikation mit aussortierten Spielern (Neven, Kuba)
    - Nichtberücksichtigung von ungeliebten Spielern (Merino, Isak)
    - Art und Weise der Ausbootung von Nuri beim Pokal-Endspiel
    - Widersprüche (Aussage gegen Aussage) betreff Nachholspiel Monaco
    - Umgang mit Mitarbeitern der Geschäftsstelle
    - Twitter-Gate nach der Entlassung

    Ich war anfangs einer der größten Tuchel-Gegner.…
  • Der Traum ist geplatzt. Aus im Viertelfinale der Champions-League. Beide Spiele verloren gegen die Mannschaft vom AS Monaco. Bin ich traurig? Ja. Bin ich enttäuscht? Nein. Wir konnten von einem Weiterkommen träumen, erwarten durften wir es nicht. Zu groß war verständlicherweise die Schockstarre am letzten Mittwoch, als unsere Jungs zuhause gegen Monaco verloren haben. Und nur dieses Spiel ist meiner Meinung nach der Grund, warum wir draußen sind. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir das Spiel unter „normalen“ Umstände gewonnen hätten und selbst unter den gegebenen Umständen, hätte es bei einer ordentlichen Schiedsrichterleistung zum Sieg gereicht. Und spinnen wir den Gedanken weiter, hätten wir mit einem Sieg in der Tasche in Monaco taktisch ganz anders gespielt. Dann hätten die Monegassen das Spiel machen müssen und nicht nur auf unsere Fehler gewartet.

    OK, ihr sagt jetzt „hätte, hätte“, aber mit welchem Recht behaupten einige, dass der Anschlag keine Rolle bei den…
  • Ich weiß, ich werde für diesen Blog jetzt vieles einsteckenmüssen, aber mir platzt so langsam die Galle.
    Das, was in letzter Zeit wegen der Geschehnisse gegen RBL an medialer Hysterie und Hexenjagd veranstaltet wird, geht gar nicht mehr.

    Der Großteil aller Fußball-Fans ist sich einig, dass körperliche Übergriffe ein „No-Go“ sind.
    Diese sind mit aller Härte durch Gesetzgeber (Haftstrafe) und Verein (Stadionverbot) zu sanktionieren.
    Es gab mal sowas wie ein ungeschriebenes Gesetz, dass man Unbeteiligte nicht angreift.
    Wenn sich gewaltbereite beider Seiten die Birne einschlagen wollen – bitte schön, aber ohne andere dabei zu behelligen! Punkt!

    Das ist aber leider kein Einzelfall.
    Das jetzt der Untergang des Abendlandes proklamiert wird und jeder meint, sich zu diesem Thema äußern zu müssen (haben Sie nicht größere Baustellen Herr Innenminister? Besser mal den Mund halten – Teile Ihrer Antwort könnten die Bevölkerung verunsichern…), ist ein Witz. Aber auf dem Rücken der…
  • So, nun ist es wieder so weit. Nach der grottenlangweiligen Euro und den Doping-Spielen von Rio, geht die neue Saison wieder los. Unsere Borussia tritt wieder an, um der roten Seuche aus dem Süden entgegenzutreten.
    Viele hoffnungsvolle Verpflichtungen sollten eigentlich für Vorfreude auf die neue Saison sorgen. Bei mir will sie sich trotzdem nicht einstellen. Zu viele Narben hat diese Sommerpause hinterlassen.

    Nein, ich will nicht wieder auf dem Un-Transfer des Jahres herumreiten.
    Aber auch nicht verhehlen, dass er seinen großen Teil dazu beiträgt. Dazu kommt der Umgang mit Meister-Legenden wie Neven und Kuba, die halt nicht nur hervorragende Fußballer, sondern gerade aus menschlicher Sicht, unverzichtbare Borussen sind.

    Nicht zuletzt der Abgang von 3 Leistungsträgern. Und es ist schon fast an Tragik-Komik nicht zu überbieten, dass ausgerechnet Gündogan dabei den saubersten Wechsel hingelegt hat. Der sensible Armenier „vergnügte“ uns mit einer monatelangen…
  • Träume gehen in Flammen auf
    Leben fliehen und verglühen
    Verschwinden mit der Zeit
    Und wer gegangen ist
    Wollte nur ein wenig Glück
    Doch keiner kommt zurück

    Wenn das so ist
    Bleibt nichts mehr übrig
    Nur verzweifelt überleben
    Wenn das so ist
    Können wir aufhören von
    Hoffnung zu erzählen
    Wenn das so ist
    Wächst Beton in unseren Herzen
    Sind die Straßen voller Blut
    Wenn das so ist
    Versagt die Seele
    Und Staub entfacht die Glut

    (Peter Maffay – Wenn das so ist)


    Heute Morgen, als ich zur Arbeit fuhr, lief wie immer eine Maffay-CD im Auto.

    Dieses Lied hat mich heute irgendwie besonders beschäftigt und zum Grübeln gebracht.
    Sicher hatte Peter Maffay mit diesem Text eine andere Intention, als sich mit profanem Fußball zu beschäftigen.
    Die Botschaft lässt sich aber auch auf unser aller Hobby anwenden.
    Wer die Gegebenheiten einfach hinnimmt, hat schon verloren. Wer sich nicht wehrt, darf sich nicht beschweren.
    Auch im Forum, rund um unseren geliebten Ballspielverein, muss ich das immer wieder…
  • So ist es also, wenn man seine Ex wiedertrifft. Und dann ausgerechnet in der Bar, in der man immer zusammen gefeiert hat. Sie hat sich nicht verändert. Nur das rote Kleid ist neu. Ich finde, das schwarze, gelb abgesetzte, hat ihr viel besser gestanden. Aber gut. Noch immer schafft sie es, nur durch das Betreten, einen Raum ganz auszufüllen und jeden in ihren Bann zu ziehen. Die Kerle liegen ihr zu Füßen. Sie ist jetzt mit einem Engländer zusammen, den sie jetzt auch noch ausgerechnet hierhin mit anschleppt. Hierhin in unsere Bar, wo wir so geile Zeiten gefeiert haben. Eigentlich ist der Kerl ganz sympathisch, er hat sogar den gleichen Musikgeschmack wie ich. Trotzdem bin ich eifersüchtig!

    Vor fast einem Jahr hatten wir uns getrennt. Sie sagte, es läge nicht an mir. Sie hätte Fehler gemacht und für mich wäre es das Beste, wenn sie ginge. Bullshit. Jeder sagte doch, dass wir das Traumpaar wären und gerade unsere Beziehung ewig halten würde. OK, wir hatten im letzten Jahr unsere…
  • Unser ehemaliger Übungsleiter besucht uns im Westfalenstadion. Für mich Anlaß genug ihm eine kleine Geschichte zu widmen und herzlich willkommen zu heißen:

    Vor langer, langer Zeit existierte das Königsreich Borussia. Dieses lag im Zank und war gespalten. Der größenwahnsinnige König Gerhard und sein willfähriger Berater Michaelus verpraßten das Geld mit vollen Händen. Sie holten die teuersten Ritter der ganzen Welt an ihren Hof und schon bald waren Sie nicht mehr in der Lage die teuren Turniere zu finanzieren, oder gar ihr Volk zu ernähren. Schon bald wurden sie zum Teufel gejagt. Doch von nun an herrschte noch mehr Unfrieden und das Land wäre fast von Molsiris dem Schrecklichen besetzt worden. Dies konnte durch den weisen Zauberer Merlaki noch so gerade verhindert werden. Dieser suchte von nun an nach einem Herrscher, der das Land wieder zu neuer Blüte führen könne. Doch alle Ritter, ob es der tapfere Bert, Jürgen der Unglückliche oder der lachende Thomas waren, alle…
  • Also Mario Götze. Ist das wirklich euer ernst? Was ich letzte Zeit im Forum lese, läßt mich ernsthaft glauben wir hätten schon den 1. April. Ist es aber noch nicht. Irgendjemand hat das Gerücht in die Welt gesetzt, dass der kleine Dicke wieder nach Dortmund zurück kommen könnte. Wer? Keine Ahnung. Auf jeden Fall löst es eine Hysterie aus, die keine Grenzen kennt. Diejenigen, die ihn vor nicht allzu langer Zeit verfluchten, schreien jetzt Hosianna (wie passend zu Ostern). Ausgerechnet Götze soll der große Heilsbringer sein. Jemand, der seinen Stammplatz auf der bayrischen Bank hat. Der in München nie wirklich zu überzeugen wußte. Soviel zum sportlichen Wert. Aber selbst wenn Götze alle Qualitäten eines Messi und eines Ronaldo in seiner Person vereinen würde, möchte ich einen Mario Götze nicht mehr in Dortmund sehen. Schon gar nicht in unserem Trikot. Leute, habt ihr alles vergessen? Mir geht es gar nicht um seine bescheuerte Pressekonferenz. Treueschwüre kann man von…
  • Jürgen Klopp ist gegangen. Er wollte das sein „Kopf rollt“, nicht der von jemand anderem, sondern seiner. Wir mußten damit leben, dass einer der großartigsten Trainer und Menschen, die je unseren Ballspielverein geprägt haben, uns verläßt. Nie werden wir vergessen, wie unser „Kindergarten durch die Liga genagelt“ ist. Nie hätten wir geglaubt, dass diese Zeit irgendwann zu Ende geht. Ein erster Riß kam durch den Weggang von Götze. Es folgten Finalpleiten und auch Lewy suchte sein Glück im Süden. Der Beginn einer Götter-Dämmerung.

    Längst sind die Jungs von damals gestandene Männer. Einige haben sich zu Superstars entwickelt. Andere reichen anscheinend nicht mehr den gestiegenen Ansprüchen. Zwei von diesen sind Kuba und Kevin. Aussortiert oder weit entfernt vom ersehnten Stammplatz. Zwei, die immer den Kopf bedingungslos für unseren Verein hingehalten haben. Der eine polarisierend, ein Dortmunder Junge, der den Traum jedes Stöppke, der gegen einen Ball tritt, gelebt hat. Vom Fan…