Artikel aus der Kategorie „Bloggers World“ 71

  • Mats Hummels äußerte sich nun erstmals in größerem Ausmaße zu seiner Person und der Berichterstattung vieler Medien. In den vergangenen Wochen musste der Kapitän viel Kritik einstecken und sich mit Wechselgerüchten herumschlagen. Dass ihm dann auch noch Worte in den Mund gelegt wurden, die er niemals ausgesprochen hat, verschärfte die Situation noch. Doch der 26-jährige will sich davon nicht unterkriegen lassen.

    Ich habe mich dazu entschlossen, anhand dieser Aussagen von ihm, einen Blog zu verfassen, in dem ich meine Meinung zu ihm und seinen Aussagen ausführlich darlege. Dazu werde ich immer wieder auf einzelne Textstellen dieses Interviews mit dem kicker Sportmagazin eingehen und diese auch zitieren. Wer das gesamte Interview lesen möchte, der muss sich die aktuelle Montagsausgabe (Nr. 98, 30.11.2015) kaufen.

    Anfangen möchte ich direkt einmal mit seiner Ansicht zur medialen Kritik bezüglich seiner Person und seiner Spielweise.

    "Ich fühle mich definitiv falsch bewertet
  • Ich habe mir in einer ruhigen Minute einmal den aktuellen Geschäftsbericht des BVB durchgelesen. Ja, alle 180 Seiten – mit Bildern! Im Folgenden will ich einmal auf ein paar Punkte eingehen, die eventuell auch für den geneigten Fan ganz interessant sein könnten. Anmerken will ich indes, dass ich mich als seit über 20 Jahren Selbstständiger zwar mit Bilanzierung auskenne, ich aber kein Finanzfachmann, Banker oder Steuerbeamter bin. Tatsächlich habe ich seit gefühlten 20 Jahren einen Steuerberater, da man so etwas immer einen Fachmann machen lassen sollte.

    Daher sind die hier dargestellten Daten und Aussagen auch einfach nur eine Übersicht. Sie geben aber weder Fachwissen noch gesicherte Erkenntnisse wieder!

    Zusammenfassung
    • Umsatzerlöse von 233 Millionen Euro (+9 Millionen)
    • Jahresüberschuss von 2,4 Millionen Euro
    • 12,4 Millionen Euro durch Transfers
    • Größter Posten beim Umsatz - TV-Vermarktung: 82,1 Millionen
    • 26,9 Millionen Umsatz durch Platz- und Dauerkarten
    • 109 Millionen Euro Personalkosten
  • Wenn der Schiri wie ne Pfeife pfeift – So könnte ein Gedicht von Schiller anfangen. Tut es aber nicht. Stattdessen fängt es so an - Wenn der Schiri wie ne Pfeife pfeift, dann ist das ein unverkennbares Zeichen dafür, dass eine Mannschaft nicht gut gespielt und der geneigte Fan einen Schuldigen sucht.

    Immer dann wenn der fachkundige Fußball-Fan dazu übergeht die Leistung des Schiedsrichters als Begründung für ein schlechtes oder nicht so tolles Spiel zu kritisieren, dann weiß der objektiv subjektiv behaftete Leser, dass etwas im Argen liegt.

    Schiedsrichter werden zumeist dann kritisiert, wenn ein Ergebnis, bzw. DAS Ergebnis, nicht dem eigenen Gusto entspricht. Selten wird die Leistung des Gespanns hingegen unter die Lupe genommen, wenn das Spiel des Zuschauers Geist und Seele befriedigt hat. Eher selten führt eben diese Leistung zu Diskussionen, wenn die andere Mannschaft von des Schiedsrichters Fehlleistungen betroffen ist und / oder sie der eigenen Mannschaft helfen.

    Dabei weiß…
  • Es liegt in der Natur des Menschen, dass negative und unschöne Erlebnisse stets schwerer wiegen als wenn uns etwas Gutes oder Positives widerfährt. So ist er einfach, dieser Mensch. Schnell vergessen wir die tollen Zeiten und die großen Momente, wenn, ja wenn, etwas den Keim des Zweifelns in uns sät.

    Der BVB hat unentschieden gespielt. Der BVB hat keinen tollen Fußball gespielt. Der BVB ist nur noch zweiter der Bundesligatabelle. Der BVB spielt wie in der vergangenen Saison. Der BVB wird es schwer haben...

    Zweifel sind etwas, von dem wir uns alle nicht freisprechen können. Wir zweifeln am großen Ganzen. Warum musste dieser oder jener Spieler gehen? Warum ist der Kader so dünn? Warum wurde die Garageneinfahrt mit Opel-Werbung übermalt? Und wir zweifeln an den kleinen Dingen. Wird Sahin jemals zurückkehren? Werden wir jemals mit einem Spiel von Castro zufrieden sein? Warum läuft es bei Hummels nicht rund?

    All diese Zweifel und noch viele mehr haben das Potential uns von Innen heraus…
  • Ab dem 17. September wird sich der BVB in der Gruppenphase der Europa League drei vermeintlich mehr oder minder unbekannten Gegnern stellen müssen. Dabei lässt der erste Blick vermuten, dass diese Begegnungen eine leichte Aufgabe für die Borussia darstellt. Ob das wirklich so ist und wer da auf Tuchel und seine Jungs wartet will ich im Folgenden klären.

    Hier in aller kürze der Spielplan der Gruppenpase in der Gruppe C:
    • 17. September – 19:00 Uhr – Borussia Dortmund : FK Krasnodar
    • 01. Oktober – 21:05 Uhr - PAOK Saloniki : Borussia Dortmund
    • 22. Oktober - 17:00 Uhr - FK Qäbälä : Borussia Dortmund
    • 05. November - 19:00 Uhr - Borussia Dortmund : FK Qäbälä
    • 26. November – 17:00 Uhr - FK Krasnodar : Borussia Dortmund
    • 10. Dezember – 19:00 Uhr - Borussia Dortmund : PAOK Saloniki

    Anbei noch, für den leichteren Vergleich, eine kurze Übersicht des BVB:
    • Borussia Dortmund
    • Gesamtwert: 288 Millionen Euro
    • Durchschnittsalter Kader: 25,5 Jahre
    • Kadergröße: 26
    • Legionäre: 11

    FK Krasnodar
    17. September – 19:00 Uhr
  • In den letzten Tagen wurde bekannt, dass die englische Premier League in den nächsten Jahren im Geld schwimmen wird. Im Zeitraum 2016 bis 2019 werden so insgesamt 9,5 Milliarden an Geldern aus der TV-Vermarktung erzielt. Das entspricht in ungefähr dem Vierfachen dessen, was die Bundesliga auf diesem Weg einnimmt.

    Damit werden die Schlusslichter der Premier League mehr Geld zur Verfügung haben als so mancher Spitzenverein aus Deutschland. Bereits in der Transferperiode 2015/2016 konnte man erste Ausläufer dieser Geldschwemme erkennen, denn die PL-Clubs gingen auf große Shopping-Tour. Gemessen an den Voraussagen für die nächsten Jahre, dürfte es sich dabei allerdings nur um einen Vorgeschmack dessen gehandelt haben, was den Fußball in den nächsten Jahren erwarten dürfte.

    Der Untergang ist nahe

    Bereits jetzt malt so mancher Experte kunterschwarze Bilder und spricht von einem möglichen Niedergang der Bundesliga in die Bedeutungslosigkeit. Im Zuge dieser Prophezeiungen wird eilig…
  • Tja Leute,
    die Transfers sind vorbei - außer natürlich momentan noch bei uns (Kevin) und was kann man für ein Fazit ziehen?
    Welche Note würder Ihr Susi und dem BVB geben?
    Das noch vor dem Hintergrund der wachsenden Ablösesummen gerade aus England?
    Alles was auf 3 nicht auf den Bäumen ist wird ab 20-30 Mio aufgekauft und nach oben keine Grenze...

    hmmm...schwer oder?

    Betrachten wir das mal im Einzelnen.

    Angefangen hat es mit Ciro.
    Ergebnis: Ausleihe und damit erstmal nur Gehaltseinsparung und kein Transfererlös. Wenn der Erlös mal kommt dann wahrscheinlich zu einem geringeren Preis als damals gekauft.
    Italienischer Nationspieler...nicht verkaufbar...

    Günni: hier waren mindestens 25 Mio als Erlös eingeplant. Ergebnis: 0,0 aber eigentlich sind wir froh, dass er noch bei uns ist.
    Tja...für den "Erlös" haben wir ja Castro für 11(?) Mio gekauft als Ersatz. Na gut, der sitzt auf der Bank.
    Kampl: auch für 11(?) gekauft und wohl für 11 "weitergereicht" zu den Pillen. Ein 0-Geschäft und…
  • Von gleich zwei absoluten Identifikationsfiguren müssen wir uns in diesen Tagen verabschieden. Der eine geht in die Türkei, der andere (auf Leihbasis) nach Italien. Mit diesem Blog möchte ich mich bei beiden nochmals ausführlich für ihre großen Verdienste bedanken. Anfangen werde ich dabei mit Jakub, genannt Kuba, Blaszczykowski...

    Lieber Kuba,
    Du warst in all den Jahren in denen ich nun BVB-Fan bin stets dabei. Nie hast Du Dich in den Vordergrund gedrängt, hast Dich meist im Hintergrund gehalten und mit Leistung auf dem Platz überzeugt. Gemeinsam mit Lukasz Piszczek hast Du eine unschlagbare rechte Außenbahn gebildet und auch wenn Du meist nie die Beachtung bekommen hast, wie es beispielsweise Kagawa oder Reus Tag für Tag erleben, warst Du nicht selten unwichtig auf dem Platz. Deine Flanken waren gefürchtet, konntest Du sie doch millimetergenau auflegen und es unseren Stürmern so leicht machen, ein Tor zu erzielen. Selbst in der letzten Sekunde eines Spiels gabst Du dieses…
  • Jürgen Klopp ist gegangen. Er wollte das sein „Kopf rollt“, nicht der von jemand anderem, sondern seiner. Wir mußten damit leben, dass einer der großartigsten Trainer und Menschen, die je unseren Ballspielverein geprägt haben, uns verläßt. Nie werden wir vergessen, wie unser „Kindergarten durch die Liga genagelt“ ist. Nie hätten wir geglaubt, dass diese Zeit irgendwann zu Ende geht. Ein erster Riß kam durch den Weggang von Götze. Es folgten Finalpleiten und auch Lewy suchte sein Glück im Süden. Der Beginn einer Götter-Dämmerung.

    Längst sind die Jungs von damals gestandene Männer. Einige haben sich zu Superstars entwickelt. Andere reichen anscheinend nicht mehr den gestiegenen Ansprüchen. Zwei von diesen sind Kuba und Kevin. Aussortiert oder weit entfernt vom ersehnten Stammplatz. Zwei, die immer den Kopf bedingungslos für unseren Verein hingehalten haben. Der eine polarisierend, ein Dortmunder Junge, der den Traum jedes Stöppke, der gegen einen Ball tritt, gelebt hat. Vom Fan…
  • Die Transferphase neigt sich dem Ende entgegen und damit könnten in den nächsten Tagen und Wochen Entscheidungen fallen, die uns vielleicht auf emotionaler Ebene gar nicht passen werden. Als Thomas Tuchel anfang Juni das Amt als Trainer des BVBs übernahm war klar, eine große Aufräumaktion im Kader wird es nicht geben. Tuchel wollte sich nicht basierend auf Videobildern eine Meinung über unsere Jungs bilden. Die Jungs sollten eine Chance bekommen sich zu zeigen. Einige Spieler haben uns vor Trainingsbeginn bereits verlassen. Während hinter einem Jojic der zuletzt kaum Einsatzzeiten bekam kaum jemand hinterhertrauert war dies bereits bei Mitch Langerak anders. An Mitch, dem treue Bankdrücker, hingen viele Herzen. Meins auch. Seine Entscheidung zu Wechseln war trotzdem richtig, denn die Chance wieder nur Nummer 2 oder gar Nummer 3 zu werden war groß. Ein anderer Spieler hat die Chance die Tuchel jedem Spieler gab erst gar nicht nutzen wollen und stattdessen mit viel Theater…