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  • Die letzte verbliebene Titelchance wollte sich Borussia Dortmund mit allen Mitteln wahren. Im DFB-Pokal-Halbfinale ging es für Schwarzgelb nach Berlin - und da wollte man in einigen Wochen bestenfalls nochmals hinreisen dürfen. In einem zähen Spiel, das man zwar dominierte, in dem die Berliner mit ihrerm Defensivverhalten jedoch einige Schwierigkeiten bereiteten, spielte Gonzalo Castro den Dosenöffner. Sein Distanzschuss nach zwanzig Minuten fand den Weg in die Maschen und zur Führung. Und auch wenn Jens Hegeler quasi mit dem Halbzeitpfiff eine ganz große Chance zum Ausgleich bekam, schien ein Finaleinzug für Schwarzgelb nie gefährdet. In der zweiten Halbzeit sorgte Marco Reus mit seinem Treffer für die Vor- und Henrik Mkhitaryan wenig später für die endgültige Entscheidung. Im Finale trifft Borussia Dortmund nun auf den FC Bayern München. Der Rekordmeister hatte sich gestern mehr oder minder souverän mit 2:0 gegen Werder Bremen durchgesetzt und war ins Finale
  • Eine ganz entscheidende Sache nimmt man als Schwarzgelber aus diesem Spiel mit: den Derbysieg! :schal:

    PERSONALIEN


    Bei Schwarzgelb fehlte Marco Reus aufgrund eines Muskelfaserrisses im Adduktorenbereich, den er sich im Europa-League-Spiel am vergangenen Donnerstag zugezogen hatte. Ersetzt wurde er von Gonzalo Castro. Der FC Schalke 04 musste auf seinen Mittelfeldstrategen Johannes Geis verzichten, der nach seinem brutalen Foulspiel am Gladbacher Andre Hahn noch rotgesperrt war. Dafür vollbrachte die Gelsenkirchener Medizinabteilung ein kleines Wunder: Joel Matip konnte, entgegen der Annahmen vieler Medien, doch spielen und stand sogar in der Startformation.

    SPIELVERLAUF

    Borussia Dortmund kam ordentlich ins Revierderby, während die Gäste aus Gelsenkirchen sich erstmal defensiv kompakt in der eigenen Hälfte staffelten. Auch auf den Rängen war die Stimmung von der ersten Minute an hervorragend - die erste „Scheiß S04“-Rufe konnte man bereits in der 3. Minute vernehmen.…
  • Borussia Dortmund ging als Tabellenzweiter und damit auch als klarer Favorit in die Begegnung des elften Spieltages. Dieser Favoritenrolle wurden die Gäste auch vom Anpfiff an gerecht, wobei Werder Bremen auch keine größeren Bemühungen bestrebte, den Gegner an seinem Ballbesitzfußball zu stören. Stattdessen stellte sich die Mannschaft von Trainer Viktor Skripnik kompakt in die eigene Hälfte und versuchten, die Borussen nicht in ihren Strafraum zu lassen. Bis zur 9. Spielminute funktionierte dies auch sehr ordentlich, doch Mittelfeldstratege Ilkay Gündogan schaffte es schließlich mit einem Ball, die zu diesem Zeitpunkt sechs Mann starke Abwehrkette zu durchbrechen. Sein strammer Pass landete exakt im Lauf von Henrik Mkhitaryan und damit im Strafraum des Gastgebers. Dort legte der Armenier den Ball quer nach links ab - eigentlich auf Stürmer Aubameyang. Doch Felix Wiedwald versuchte, den Querpass noch abzuwehren und kam auch mit dem Fuß noch dran. Allerdings legte er ihn…
  • Es war eine anstrengende Begegnung und das, obwohl Borussia Dortmund das Spielgeschehen von Beginn an dominierte und bestimmte. Man kombinierte auf engstem Raum, doch die Defensive des Berliner Sport-Clubs stand eng und gut gestaffelt, was ein Durchkommen anfangs unmöglich machte. So war es auch nicht unbedingt verwunderlich, dass es ein Berliner war, der zu der ersten (Halb-)Chance kam. Ausgegangen war die Situation von Aubameyang, der einen Fehlpass genau in die Füße von Johannes van den Bergh spielte. Dessen langer Ball in die Spitze landete genau im Lauf des gerade startenden Genki Haraguchi - beide Dortmunder Innenverteidiger konnten seinen schnellen Antritt nicht mithalten. Doch an der Strafraumgrenze zögerte der Japaner für einen kurzen Augenblick, was Mats Hummels die Möglichkeit gab, ihm doch noch den Ball vom Fuß zu spitzeln.

    Den ersten wirklichen Torabschluss gab es erst zwei Minuten später. Marcel Schmelzer versuchte, Hertha-Keeper Thomas Kraft mit einem Distanzschuss zu…
  • Thomas Tuchel kündigte auf der Pressekonferenz am Mittwoch an, dass seine Mannschaft "von der ersten Sekunde" an "aufs Tempo drücken" würde und genau die Vorgabe wurde umgesetzt. Zwar startete Borussia Dortmund nicht sofort mit Vollgasfußball, aber man hatte - wie bereits im Hinspiel - die absolute Spieldominanz und gab diese auch nicht mehr ab. Verlor man in Österreich noch nach etwa 70 Minuten den Faden des Spiels aus der Hand und rettete mit Mühe und Not ein knappes 1:0 über die Zeit, zerlegte man im heimischen Stadion den Gegner vor der Südtribüne nach allen Regeln der Kunst. Dabei sah es in den ersten 45 Minuten noch gar nicht danach aus, dass es letztlich so deutlich werden würde - viel mehr stand zu diesem Zeitpunkt Schiedsrichter Ionut Marius Avram im Rampenlicht. Durch gleich mehrere deutliche Fehlentscheidungen verhinderte er eine frühere Führung von Gastgeber Borussia Dortmund, bei dem Trainer Thomas Tuchel sein Heimspiel-Debüt gloreich gestaltete.

    Erst nach etwas mehr als
  • Was war das für ein geiler Abend! 1:0, 1:1, 1:2, 2:2, Verlängerung und 3:2. Und bei diesem Spiel machte sich Sebastian Kehl in seiner letzten Saison als aktiver Fußballprofi zum Pokalhelden. Aus etwa 20 Metern zog der 35-jährige einfach mal ab und versenkte den Ball perfekt zwischen Pfosten und der Hand von Keeper Baumann – das entscheidende dritte Tor in der Verlängerung, das den Schwarzgelben den Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals sicherte. Obendrein war es auch noch der erste Pokaltreffer im Trikot von Borussia Dortmund für Kehl, der im Winter 2002 vom SC Freiburg kam. Doch es war nicht nur dieser Treffer, der den Abend zu einem echten Pokalabend machte.

    Denn in der ersten Halbzeit lief nur hin und wieder mal etwas beim BVB – eigentlich war es nur das Tor von Neven Subotic. Nach einem starken Beginn der Schwarzgelben, versenkte der Dortmunder Innenverteidiger den Ball in der 19. Minute im Tor der Hoffenheimer. Nach einer von Jakub Blaszczykowski geschossenen Ecke schoss
  • Mit diesem Spielverlauf, hatte wohl vor der Partie niemand gerechnet. Doch mit dem Resultat sind am Ende alle mehr oder weniger zufrieden - auch wenn es zwischenzeitlich einige kritische Phasen zu überstehen galt. Dabei fing die Partie gar nicht mal so schlecht an, nachdem Jakub Blaszczykowski, der nach ordentlicher Leistung im Achtelfinal-Rückspiel gegen Juventus Turin heute von Beginn an ran durfte, den Ball in der 1. Spielminute auf das 96er-Tor mit Keeper Ron-Robert Zieler schoss. Doch die Nummer drei im Tor des Weltmeisters konnte den Ball relativ sicher halten. Doch auf den starken Beginn, folgte nichts vom BVB und so glich sich das Spiel von Minute zu Minute weiter aus, ohne, dass eine der beiden Mannschaften zu ernsthaften Torchancen kam.

    Erst, als Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang in der 19. Spielminute zum 1:0 für die Schwarzgelben traf, änderte sich der Spielverlauf für einige Zeit. Der Führungstreffer war eine Gemeinschaftsproduktion der Borussia. Blaszczykowski
  • Borussia Dortmund trat im gewohnten 4-2-3-1-System auf und war von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Hinzu kam, dass die Schwarzgelben deutlich mehr Ballbesitz hatten als der Gastgeber. Doch die Hamburger waren es, die zuerst zu Chancen kamen. Doch in den ersten 45 Minuten musste Roman Weidenfeller bloß einmal - bei einem Schuss von Gouaida - wirklich eingreifen, was er auch tat. Auch auf Seiten der Gäste gab es nur eine ordentliche Torchance. Diese war ein Schuss von Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang in der 27. Spielminute, den HSV-Keeper Jaroslav Drobny jedoch zur Ecke lenken konnte. Ansonsten war es eine meist von kleinen bis mittelgroßen Foulspielen - ausgehend vom Hamburger SV - gespickte und gleichzeitig immer wieder unterbrochene erste Halbzeit.

    Die zweite Halbzeit war für die Hamburger, was das Offensivspiel anging, überhaupt nichts. Der einzige Torschuss kam von Zoltan Stieber in der 64. Minute - den Freistoß kann Weidenfeller jedoch halten. Ansonsten
  • BVB-Trainer Jürgen Klopp kündigte schon vor der Partie gegen den VfB Stuttgart an: "Das wird super intensiv." Und aus diesem Grund, schickte er die Startelf, die bereits im Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 mit 4:2 gewann, unverändert auch in Stuttgart auf den Rasen. Kapitän Mats Hummels, der zuletzt krankheitsbedingt ausfiel, stand zwar wieder im Kader von Borussia Dortmund, für einen Startelfeinsatz reichte es dann aber doch noch nicht, wodurch Sokratis wieder neben Neven Subotic verteidigte. Ein weiterer Rückkehrer, der neben Hummels auf der Bank Platz nahm: Jakub Blaszczykowski, zuletzt mit Nasennebenhöhlenentzündung ausgefallen. Klopps Gegenüber, VfB-Trainer Huub Stevens, setzte in seiner Startformation erstmals auf den Winterneuzugang Serey Die, der wenige Wochen zuvor noch den Sieg im Finale des Afrika-Cups mit der Elfenbeinküste feiern konnte, musste jedoch auf den gelbgesperrten Christian Genter, Mittelfeldspieler und zugleich Kapitän, verzichten.

    Der erste Torschuss kam